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Mein Ansatz:

Meine Arbeit ist durch vielfältige Einflüsse geprägt. Durch mein Erziehungswissenschaft-Studium sowie meine Zusatzausbildungen als Systemischer Berater, Systemischer Therapeut und Systemischer Supervisor. Durch alle Erfahrungen und Beobachtungen, die ich im Kontext dieser Ausbildungen machen durfte und jenen aus meiner beruflichen Laufbahn in unterschiedlichen Institutionen als Sozialarbeiter, Pädagoge, Beratungsfachkraft, Seminar- und Fortbildungsleiter und Hochschuldozent. Mich hat dabei stets die Frage begleitet, wie es möglich ist, Menschen würdevoll in ihren Entwicklungs- und Veränderungsprozessen und -wünschen zu begleiten. Ich bin vor einiger Zeit zu dem Schluss gelangt, dass dies für mich nur möglich ist, wenn ich selbst den Rahmen meines Wirkens setze und mich somit innerlich wie äußerlich möglichst umfassend von institutionellen Systeminteressen befreie.

Ich arbeite mit und in Beziehungen. Mein Werkzeug ist die Beziehung zwischen mir und meinen Kunden und der Gegenstand meiner Arbeit sind die Beziehungen, in denen sich meine Kunden bewegen und befinden. Beziehungen des Menschen zu sich selbst, zu seinen Gedanken, seinen Gefühlen und zu seinen Körperempfindungen. Beziehungen des Menschen auf der materiellen Ebene, der mentalen und seiner spirituellen Ebene. Zwischenmenschliche Beziehungen in der Partnerschaft, der Familie und innerhalb kleiner und großer Menschengruppen. Beziehungen zu den eigenen Vorfahren, dem eigenen Geschlecht und zu den Phänomenen der Welt an sich. Ich analysiere diese Beziehungen und die komplexen Geflechte aus Beziehungssystemen, in denen die Menschen sich aufhalten. Ich gehe davon aus, dass die Qualität dieser Beziehungen das Wohlbefinden des Menschen entscheidend beeinflusst und deren spezielle Beschaffenheit ihm einen Zugang zu seinem individuellen Potential eröffnen kann. Ich unterstütze den Prozess, die Beziehungsbeschaffeneheit zu erkennen, sie zu verstehen, sie neu zu ordnen und selbstbestimmt zu gestalten. Ich unterstütze dabei den Prozess, nicht länger passiver Spielball der eigenen Beziehungen zu sein, sondern eine aktive Rolle bei der Beziehungsgestaltung einzunehmen. Dabei gehe ich davon aus, dass jeder Mensch in seinen Beziehungen so gesehen werden und sich zeigen können möchte, wie er ist. Die Kenntnis des eigenen Ichs ist hierbei die natürliche Voraussetzung.

 

Es haben sich im Laufe der Jahre einige Grundsätze und Überzeugungen herausgebildet, die sich als Konstante zeigen und fest in meiner Arbeit und meinem Ansatz verankert sind. Meine Arbeit basiert, wie jegliche Arbeit mit Menschen, auf einem bestimmten Menschenbild und daraus abgeleiteten Prinzipien. Die Grundlage ist die Annahme, dass der Mensch auf mindestens drei Ebenen existiert und sich auf diesen auf unterschiedliche Art und Weie ausdrückt: Der materiellen, der psychischen und der spirituellen. Oder auch mit seinem Körper, seinem Geist und seiner Seele. Diese Ebenen stellen selbst ein dynamisches System dar, sind untrennbar miteinander verbunden, bedingen sich gegenseitig und wirken ununterbrochen aufeinander ein. Auch hier nehmen die Beziehungen der Ebenen untereinander eine entscheidende Rolle ein.

 

 

Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass...​​​

  • jegliche Form von Manipulation - gleichweg aus welchen Motiven sie erfolgen mag - kurz- oder langfristig schädliche Auswirkungen auf den Menschen und auf die Gemeinschaft hat. Insbesonders wenn sie Erziehung, Therapie, Coaching oder Bildung genannt wird.

  • sich wahre Veränderung nur in absoluter Freiwilligkeit vollzieht.

  • jeder Menschen die Fähigkeit zur Entwicklung eines freien Willens hat. 

  • nur ein starker Wille sein Potential zur Freiheit entfalten kann.

  • jeder Mensch das Potential zum Guten in sich trägt und letztlich immer selbst entscheidet, wer er sein will.

  • der Wille und die freie Entscheidung zur Übernahme von Eigenverantwortung die unabdingbaren Schlüssel im selbstbestimmten Verände-rungsprozess sind.​

  • jeder Mensch selbst die Verantwortung für sein Handeln und somit für seine Beziehungen trägt.

  • der Mensch individuelle Freiheit durch die Verbindung mit dem eigenen Selbst und im Zustand des inneren Friedens erlangen kann.

  • friedens- und liebesfähig in zwischenmenschlichen Beziehungen lediglich diejenigen Menschen sind, die gelernt haben sich selbst zu lieben.

  • der Prozess des Verzeihens und der Versöhnung die menschlichsten aller Eigenschaften sind und sein größtes Beziehungs- und Entwicklungs-potential darstellen.

  • der Mensch individuell und kollektiv immer und überall nach Sinn sucht und dieser Sinn letztlich nicht in der materiellen Welt zu finden ist.
  • die Übereinstimmung zwischen dem, was ein Mensch empfindet, denkt und sagt und seinem konkreten Handeln in der Welt, sein wahres Wesen beschreibt.

  • die Menschen und insbesondere die Kinder als grundlegend soziale Wesen keine Erziehung, sondern Beziehung benötigen, um ihr Potential zum Guten und zur Friedensfähigkeit zu entfalten.​​​​​

  • Veränderung immer auch einen Preis hat und Leid und Schmerz verursacht und dass diese wahrer Bestandteil des menschlichen Lebens und somit unvermeidlich sind.

  • Leidensfähigkeit eine wichtige Leistung darstellt und maßgeblich für ein zufriedenes Leben verantwortlich ist.

  • eine Wahrheit existiert und diese in der Welt selbst zu finden ist.

  • diese Wahrheit sich in der Wirklichkeit konstituiert und die Verwechslung der Ebenen der individuell konstruierten Wirklichkeit und der im kommunikativen Prozess entstehenden Wirklichkeit mit dieser Wirklichkeit zur Systeminstabilität führt.

  • folglich in der individuellen Perspektive auf diese Wirklickeit und somit der eigenen Beziehung zur Wahrheit ein Geheimnis der Glück-seeligkeit verborgen liegt.

  • die wachsende Erkenntnis über die Zusammenhänge der Welt und ein demütiger und kluger Umgang mit diesen Erkenntnissen eine der wichtigsten Entwicklungsaufgaben der Menschen darstellt.

Sie wollen mehr über meine Arbeit und meinen Ansatz erfahren?

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